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Die Gesundheitspolizei

Unterwasserlandschaften
Die Dekoration






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Die Gesundheitspolizei


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Viele Aquaristikneulinge sehen Schnecken als ein unwichtiges übel und möchten diese so schnell wie möglich loswerden. Das Sie hier einen fatalen Fehler begehen, möchte ich nun in den folgenden Abschnitt versuchen zu erläutern. Ich stelle Euch die 4 gößten Schneckenarten, welche bei uns im Aquarium leben, vor.
Jede Schnecke hat ihre Vor- und Nachteile.


Die Apfelschnecke



Manche Arten können im der freien Natur bis 20cm Körpergröße erreichen, die Apfelschnecke im
Aquarium (Gattung Ampullaria) werden nicht größer als 6 bis 7cm. Sie sind Pflanzen- und Abfallfresser und wirken übermäßiger Ausbreitung von Algen entgegen. Das Wasser sollte recht hart sein!! Im Gegensatz zu vielen anderen "Gastropoden" vermehren sie sich geschlechtlich und legen ihre Eier außerhalb des Wassers ab. Also Leute bevor der Familiensegen schief hängt, deckt einfach Euer Becken immer gut ab. Vor allem in der Nacht gehen diese Schnecken neben den Turmdeckelschnecken gerne auf Wanderschaft.






Die Posthornschnecke



Diese Wasserschnecke (Gattung Planorbis) haben ein abgeflachtes Gehäuse. Ihr orangeroter Körper enthält viele rote Blutkörperchen, die den Zweck haben, soviel Sauerstoff wie möglich zu speichern. Sie leben nämlich in sauerstoffarmen Gebieten und atmen durch Lungen, weshalb sie manchmal an die Wasseroberfläche kommen. Sie fressen hauptsächlich Grünalgen (einzellige und Fadenalgen). Ihre Größe beträgt ca. 3 - 4cm.





Die Turmdeckelschneckeschnecke



Sie sind Vorderkiemer und können sich vollständig in ihr hohes, spitzes Gehäuse zurückziehen, daß dann mit einem Deckel aus horniger Substanz verschlossen wird. Sie weiden kleinere Algen auf der Deko ab. Wenn Nahrung im Überfluß vorhanden ist, vermehren sie sich schnell. Sie sind weniger effizient als Posthornschnecken, aber indem sie sich eingraben, tragen sie zum ökologischen Gleichgewicht bei, weil sie den Boden umgraben und durchlüften.
Will man sie loswerden, was ich mir kaum vorstellen kann, muß man nur einen Fisch der Gattung "Tetraodon" ins Aquarium einsetzen, der diese Tiere als Nahrung sehr schätzt und garantiert keine Schnecke übrig läst. Diese Schneckenart wird auch durch Pflanzen ins Aquarium eingebracht. Ihre Größe beträgt ca. 1 - 2cm.






Die Blasenschnecke



Das Gehäuse der Blasenschnecke oder Physidae ist kürzer als das der Turmdeckelschnecke, und sie sind etwas größer. Ihre Rolle im Aquarium bei der Algenvernichtung ist nicht sehr bedeutend. Da sie sich schnell vermehren, sollte man sie besser nicht ins Aquarium setzen. Ihre Größe beträgt ca. 1 - 2cm.







Unterwasserlandschaften


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In diesem Abschnitt möchte ich Euch verschiedene Beispiele zur Aquarienbepflanzung und dessen Aufbau geben. Folgende Punkte könnt Ihr aus den Abbildungen entnehmen:
1.Originalansicht
2.Aufbau, Pflanzbereiche
3.Stückzahl der Pflanzen, Dennerle-Bezeichnung.



Quelle: Dennerle Handbuch



Landschaft Zwergcichliden


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Landschaft Salmler Südamerika


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Landschaft Regenbogenfische


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Landschaft Vasensteine


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Die Dekoration


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Sie entspricht immer der Phantasie des Besitzers. In der heutigen Zeit sind dem materiell keine Grenzen gesetzt.
Nachfolgend einige Ausführungen zu den einzellnen Dekoarten:



Kalkstein



Darf nur verwendet werden, um die Wasserhärte zu erhöhen oder beizubehalten zum Beispiel bei Ostafrikanischen Becken oder Brackwasseraquarien.



Silikatschiefer



Dieser kann unterschiedliche Färbungen aufweisen: grau, grünlich oder rötlich.
Er kann in dünne, leichte Plättchen zerteilt werden und ist daher sehr praktisch zum verbergen von Einrichtungsgegenständen wie die Filteranlage.



Schiefer



Dieser hat den Vorteil das er schwarz ist und daher die farbliche Wirkung der Fische und Pflanzen besonders gut zur Geltung bringt.
Vorsicht ist aber dennoch geboten wenn der Schiefer Gold glänzt, dann enthält er verschiedene Metalle und ist ungeeignet fürs Aquarium.



Lavagestein



Dieses ist gespaltenes oder bei Eruptionen ausgeschleudertes Gestein und kann scharfe Kanten aufweisen, vor Einsetzen diese bitte abrunden, da sich sonst die Fische daran verletzen würden.
Es gibt auch hier verschiedene Farben wie Rot, Braun und Schwarz.



Basalt



Dieses ist schweres, scharfkantiges Lavagestein welches meiner Meinung nach nicht verwendet werden sollte.



Kieselsteine



Diese sind auch schwer, dafür aber abgerundet. Sie sind praktisch für kleinere Geröllfelder mit Verstecken und weisen die Eigenschaften von Fließgewässern auf.



Verkieseltes oder versteinertes Holz



Das ist kein Gestein, sondern Kieselerde, die nach und nach die lebenden Teile des Holzes ersetzt hat, die Faserstruktur ist aber noch erkennbar und ist außerdem sehr dekorativ und hat eine helle Farbe.



Äste und Wurzeln



Folgende Arten sind interessant: Eiche, Buche und die Weinrebe. Verwendet wird aber nur abgestorbenes Holz, dass um so attraktiver ist, wenn es bereits im Wasser gelegen hat. Nadelhölzer sind hingegen nicht geeignet, ebensowenig geeignet ist Holz welches vom Meer ans Land gespült wurde. Dieses ist reichlich mit Salz gesättigt!!!!



Rinde



Korkeiche macht sich gut als Deko der Seitenscheibe oder um den Innenfilter zu verbergen. Befestigen kann man sie, da sie einen sehr starken Auftrieb hat, mit Silikonkautschuk.



Moorkienholz



Wird auch Torfmoorwurzel genannt. Es handelt sich hierbei um Äste und Wurzeln, welche im Moor gelegen haben. Sie setzen schnell Säure frei, welche das Wasser bräunlich färben.



Bambus



Mein Lieblingsstoff zum dekorieren! Er ist zusammen mit Vallisneria, oder anderen Pflanzen welche bandförmige Blätter aufweisen, eine interessante Deko für asiatische Aquarien.



Vor und Nachteile der künstlichen Deko



Vorteile



Leicht anzuordnen, kann immer nach Geschmack verändert werden und ist neutral. Es besteht aus leichtem Material, kann bearbeitet und mit natürlichen Stoffen kombiniert werden. Man hat daher eine große Gestaltungsfreiheit!!!



Nachteile



Die Traditionelle natürliche Deko hat stellenweise ein hohes Gewicht und Volumen.
Wo hingegen die rein künstliche Deko nicht veränderbar ist wenn sie einmal fertig gestaltet und geklebt ist. Außerdem erfordert sie ein hohes Maß an Erfahrung!!






Ebenso wichtig wie Steine, Wurzeln usw. sind Pflanzen. Sie sind neben unseren Fischen mit das empfindlichste Glied im Aquarium. Und doch sind echte Pflanzen extrem wichtig für das biologische Gleichgewicht im Aquarium.



Warum lebende Pflanzen


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Von der Schönheit und dekorativen Wirkung auf den Betrachter einmal abgesehen, haben gut gedeihende Pflanzen ausschließlich positiven Einfluß auf das Kleinbiotop Aquarium. In einem einzigartigen chemischen Prozess, dem alles tierische Leben auf dieser Erde seine Existenz verdankt, der sogenannten Photosynthese, bauen die Pflanzen mit Lichtenergie den Großteil ihrer Eigensubstanz aus Wasser und CO2 auf. Als Abfallprodukt entsteht dabei Sauerstoff, der bei Wasserpflanzen an das umgebene Wasser abgegeben wird. Damit werden die übrigen Aquariumbewohner vorteilhaft und effektiv mit Sauerstoff versorgt. Nachts kann dieser Prozess (fehlende Lichtenergie) natürlich nicht stattfinden und die Pflanzen müssen ganz normal atmen. Gesund wachsende Pflanzen geben am Tag wesentlich mehr Sauerstoff ab, als sie in der Nacht verbrauchen. Lebende Pflanzen bieten ideale Versteckmöglichkeiten für Jungfische und Ansiedlungsflächen für nützliche Bakterien und Kleinlebewesen. Diese dienen wiederum als Erstnahrung für Jungfische. In Aquarien mit gesunden Pflanzenwuchs erkranken die Fische wesentlich seltener als sonst. Und nicht zuletzt bieten gesunde Pflanzen auch was fürs Auge des Betrachters. Um die oben beschriebenen Auswirkungen auch in Ihrem Aquarium entfalten zu können, müssen einige Bedürfnisse der Pflanzen erfüllt werden.

1. Licht ist die Energiequelle, die Pflanzen für die Photosynthese brauchen. Eine Beleuchtungseinrichtung bietet diese Quelle.
Vergessen Sie nicht Leuchtmittel nach 1 Jahr gegen neue in gleicher Farbe auszutaschen, auch wenn sie augenscheinlich noch intakt sind, so haben sie doch ihre Leuchtkraft verloren. Außnahmen hierbei sind Triton und Beauty Light Röhren, diese können länger verwendet werden.

2. Von den Nährstoffen die Pflanzen benötigen ist der wichtigste CO2. Mit einer entsprechenden Düngeanlage, können Sie Ihren Wasserpflanzen diesen Nährstoff optimal zur Verfügung stellen.
Wenn Ihnen ein solches Set für den Anfang zu teuer ist, kann es auch bei entsprechender Pflanzenauswahl ohne gehen. Sie sollten dann aber darauf achten, dass das wenige im Wasser vorhandene CO2 nicht durch Sprudelsteine oder plätschernde Filteranlagen ausgetrieben wird!

3. Die Versorgung mit mineralische Nährstoffen und Spurenelementen über den Bodengrund und das Wasser sind weitere wichtige Faktoren. Der Bodengrund sollte einen Zweischichtaufbau aufweisen. Die untere Schicht mit genau auf die Bedürfnisse von Aquariumpflanzen abgestimmten Nährstoffen in Depotform, versorgt die Pflanzen über die Wurzeln. Bei der oberen Schicht aus gewaschenem Aquariumkies ist auf eine Körnung von 2 bis 3 mm zu achten, um eine geeignete Bodenwasserzirkulation zu gewährleisten. Regelmäßige Zugaben eines flüssig bzw. tablettenförmigen Eisen und Spurenelement-Volldüngers versorgt das Wasser mit allen notwendigen Nährstoffen, die die Pflanze zur Aufnahme über die Blätter benötigt. Auf diese Weise beugen Sie Eisenmangel vor und Ihre Pflanzen haben immer sattgrüne Blätter. Die richtige Dosierung kann mit einem Eisen-Test-Set regelmäßig überprüft werden. Wenn nach etwa 3 Jahren der Nährboden nachläßt, kann dieser mit JBL "Die 7 Kugeln" geziehlt nachgedüngt werden.

Einrichtung des Süßwasseraquariums



Der Bodengrund aus gewaschenem Aquariumkies und Nährboden, muß tief genug sein, um den Pflanzen genügend Platz für die Bewurzelung zu bieten. Nährboden und Aquariumkies dürfen nicht vermischt werden!! Der Bodengrund sollte außerdem von etwas größeren Steinen gehalten werden und nach der Rückwand zu leicht ansteigen. Die Pflanzen können dann, immer in kleinen Gruppen, in der hinteren Hälfte des Beckens angeordnet werden, während den Fischen im vorderen Teil, wo sie gut zu beobachten sind, genügend Raum zum Schwimmen bleibt. Man muß hier aber beachten, wenn das Aquarium als Raumteiler zum Beispiel funktioniert, dass man den hohen Bereich des Aufbaues und der Bepflanzung, welcher sonst hinten ist, in die Mitte verlagert.
Die weitere Ausstattung des Aquarium mit Steinen, Felsstücken und/oder Moorkienholz hängt weitgehend vom persönlichen Geschmack ab. Der Heizstab, der allseitig von Wasser umspült werden muß, wird nun angebracht, desgleichen der Filter. Hier muß ich eines erwähnen, ich bin ein absoluter Gegner von Innenfiltern. Diese nehmen nur Platz weg, haben beiweiten eine nicht so lange Standzeit wie Außenfilter und arbeiten auch nicht so effektiv. So hat nun jeder seine Erfahrungen und viele Innenfilterfanatiker verfluchen mich jetzt *g*.
Das Einfüllen des Wassers in das Aquarium geschieht mit Hilfe einer Tasse oder eines kleinen Gefäßes. Man kann auch einen Wasserschlauch direkt anschließen und läßt temperiertes Wasser ins Aquarium fließen. Vorher sollte aber der Bodengrund am Einfluß mit Zeitungspapier ausgelegt werden, um eine Verwierbelung des Bodengrundes und aufwühlen der Schwebeteilchen zu vermeiden. Wasseraufbereiter kann zugegeben werden, wenn das Aquarium zu einem Drittel gefüllt ist. Durch die Wasserbewegung, welche der Filter erzeugt mischt sich dieses durch! Wenn das Aquarium zu zwei Dritteln voll ist, wird es bepflanzt und bis zum maximalen Wasserstand aufgefüllt. Heizung und Beleuchtung werden nun in Gang gesetzt und auf ihre Tauglichkeit nochmals überprüft. Greift niemals ins Wasser wenn die Heizung läuft, dies kann mit dem Tode enden (Stromschlag)! Es gibt im Handel einen sogenannten "Selzle Detektor", dieser überwacht das Aquarium und gibt bei schon wenigen Volt Alarm. So unser Aquarium ist nun soweit fertig und Ihr könnt Euch um den Besatz kümmern. nach einer Woche Einlaufphase können die ersten Algenvertilger eingesetzt werden (Rüsselbarben, Garnelen, Saugschmerlen). Nun müßt Ihr noch drei Wochen Gedult haben, dann ist Euer Becken richtig eingelaufen und der Stickstoffkreislauf hat sich geschlossen.
Jetzt ist der Zeitpunkt um Leben ins Becken zu bringen.

Viel Spaß und denkt daran, weniger ist oft mehr!


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Gültig von [2010-01-01] bis [2010-12-31]letzte Aktualisierung : [2010-07-01] Heim-Aquarium´s Werbepartner Karsten Bilz Services

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